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…und dann waren es nur noch vier (Tage)…

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt sind wir bereits 11 Wochen und 2 Tage unterwegs und in 4 Tagen erreichen wir Kiel!
Im Hofcafe Sachsenhof wurden wir super toll aufgenommen! Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, wir fühlten uns gleich heimisch. Das Frühstücksbuffet war alles Bisherige übertreffend! Eine solche Vielfalt und toll zubereitete Speisen, sehr schön angerichtet, hat uns alle begeistert. Zudem haben die Eigentümer des Hofcafes uns Beiden die Übernachtung gespendet, weil sie die Aktion gut finden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Weil es heute bis Neustadt i.H. nur 16km waren, konnten wir uns Zeit lassen und sind dadurch erst nach 9Uhr gestartet. Zunächst an den großen Pönitzer See, dann an den kleinen Pönitzer See, die sehr schön anzuschauen waren. Am Großen konnte man unmittelbar am Ufer entlang gehen, was einfach schön ist. Mehrmals wurden wir bzgl. unserer Wanderung oder der Jakobsmuscheln angesprochen und wir hatten nette Gespräche. Wir folgten heute wieder dem europäischen Fernwanderweg (weißes X), der sowohl Asphalt als auch Naturboden hatte. Eine Vierergruppe Radfahrer suchte nach dem Weg zum Pönitzer See. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Gruppe aus Prüm in der Eifel war, wo wir seit zwei Jahren unsere Pilgertreffen durchführen, witzig. Ein Stück weiter wurden wir von einer Radfahrerin angesprochen. Sie war so begeistert von uns, dass sie gleich ein Bild von uns machen wollte und zum Abschluss meinte: „Das war das Highlight des Tages, dass ich euch hier getroffen habe“. Unser Weg ging weiter nach Neustadt i.H. aber jetzt meistens auf Radwegen neben Straßen entlang. Unterwegs konnten wir immer mal wieder einen Blick auf die Ostsee erhaschen und wir freuten uns darauf, endlich dort hinzukommen. Dann sahen wir den Jachthafen und einige Küstenwachschiffe im Hafen liegen. Erstmal aber ins Hotel um zu duschen. Maria und Helmut fuhren mit dem Zug zurück um ihr Auto und unsere restlichen Ausrüstungsgegenstände zu holen. Dann wollen wir uns später Neustadt anschauen.
Tagesbericht von Reiner Gauß