Irina Greif

Irina Greif

engagiert sich ehrenamtlich für herzkranke Kinder

auf dem Bild mit Schauspieler Thomas Maximilian Held

Frau Greif, wie kamen Sie auf die Idee, sich ehrenamtlich für herzkranke Kinder zu engagieren? 

„Ich habe eine gesunde Tochter und bin sehr dankbar dafür. Ich möchte Familien helfen, die nicht so viel Glück hatten. Neben Tätigkeiten im Büro konnte ich mich auch schon einige Male mit meinem Talent zum Fotografieren einbringen.“

Welche Erfahrungen haben Sie mit herzkranken Kindern und ihren Familien gemacht?

„Ich war zum Fotografieren beim Staffellauf von herzkranken Kindern und EMAH (Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler) beim Düsseldorfer Marathon dabei und fand es erstaunlich, was sie gemeinsam geleistet haben und mit welchem Spaß und Eifer sie dabei waren. Toll fand ich, dass wir Interviews mit den prominenten Laufpaten gedreht haben. Die Fußballer von Fortuna Düsseldorf meinten z.B., dass die Strecke (4km) sie ganz schön angestrengt hatte – mich übrigens auch, obwohl ich keine lange Etappe mitgelaufen bin, sondern mit meiner Kamera von Wechselpunkt zu Wechselpunkt pendelte. Das Miteinander, die Selbstverständlichkeit, mit der Einschränkungen akzeptiert werden und die gegenseitige Rücksichtnahme haben mich echt begeistert.“

Hat sich Ihre Einstellung verändert, seit Sie sich für herzkranke Kinder engagieren?

„Bei einem Familienwochenende am Chiemsee habe ich erlebt, was auch die Geschwister von chronisch herzkranken Kindern mittragen. Sie waren so glücklich, auch einmal im Mittelpunkt zu stehen, als sie mit vier coolen Graffiti-Sprayern eine graue Betonwand farbig gestalten durften! Und die älteren herzkranken Kinder haben einen Herz-Rap komponiert, getextet und aufgenommen. Während der Vorführung für ihre Geschwister und Eltern sind auch Tränen der Rührung geflossen. Ich habe dabei gelernt, dass nichts selbstverständlich ist und ich mich mehr auch über kleine Dinge freue.“