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Literaturtipps

Unsere Empfehlungen.

„Die Goldfische“  ab 21.03.19 im Kino

Im Umgang mit behinderten Menschen erweisen sich viele als unsicher bis verklemmt. Der Film „Goldfische“ mit den Schauspielern Birgit Minichmayr als blinde Magda, Axel Stein als Autist Rainman, Jan Henrik Stahlberg als Michi und Luisa Wöllisch als Franzi, einem toughen Mädchen mit Down-Syndrom zeigt das Leben in einer Behinderten-WG.

Tom Schilling spielt einen Banker, der ein Leben auf der Überholspur führt – bis er bei einem selbstverschuldeten Unfall durch eine Leitplanke rast. Im Krankenhaus wird er dann mit der Diagnose Querschnittslähmung konfrontiert. Statt eines mehrmonatigen Reha-Aufenthaltes landet Oliver in der „Die Goldfische“-WG.

Wöllischs erste große Kinorolle überzeugt laut Filmkritik nach einem holprigen Anfang durch herzerwärmende Momente: „Wenn Franzi einen potenziellen Moment der Erkenntnis, dass es doch zuvorderst auf die inneren Werte ankommt, mit einem jähen „Ich will Glamour!“ unterbricht, ist das eine überzeugende Absage der Autoren an eine mögliche Moralkeule“.

Bild: Sony Pictures

„Club der roten Bänder“ im Kino

Sechs Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren können nicht das Leben führen, das ihre Freunde genießen dürfen: Anstatt Fußball zu spielen, sich mit Freunden zu treffen, in die Schule zu gehen oder Zeit mit ihren Familien zu verbringen, müssen sie für eine lange Zeit im Krankenhaus bleiben. Ihre schweren Krankheiten unterscheiden sich zwar, aber einen Wunsch haben die Mitglieder aus dem „Club der roten Bänder“ gemeinsam: Eine möglichst normale Jugend zu verbringen.
Filmstart am 14.02.2019

Unzertrennlich

Geschwisterkinder haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Doch was ist, wenn ein Bruder oder eine Schwester lebensbedrohlich erkrankt oder eine Behinderung hat, die vielleicht kein langes Leben in Aussicht stellt?

Die Regisseurin Frauke Lodders setzt sich mit dieser Thematik auseinander und zeigt in ihrem Dokumentarfilm die herausfordernden Lebensumstände von Kindern, die sich aufgrund der Behinderung oder Erkrankung ihrer Geschwister schon früh mit Verantwortung, Verzicht, Verlust und dem Tod auseinandersetzen müssen. 
Ihre Lebensrealität unterscheidet sich stark von der Lebensrealität ihrer Altersgenossen, die nicht mit einem kranken oder behinderten Geschwisterkind aufwachsen.

Mindjazz Pictures

Dieses bescheuerte Herz

Jede Nacht feiern, einen Audi R8 aus Versehen zuhause im Pool versenken, das findet Lenny (Elyas M’Barek) ziemlich unterhaltsam. Viel mehr interessiert ihn auch nicht. Er wohnt in der Villa seines Vaters, verschwendet dessen Geld und hält sich für einen Lebenskünstler. In einer tristen Hochhaussiedlung in München, liegt der 15-jährige David (Philip Noah Schwarz) im Bett und versucht zu atmen. Seine Mutter Betty (Nadine Wrietz) muss sofort mit ihm in die Klinik. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen. Diese zwei Welten prallen aufeinander, als der Vater von Lenny (Uwe Preuss), ein Herzspezialist, seinen Sohn dazu verpflichtet, sich um seinen Patienten David zu kümmern: David kennt hauptsächlich Operationssäle, Lenny kennt jeden Club in der Stadt. Um bequem davonzukommen, hilft er David vorerst bei den simplen Dingen, die der Junge unbedingt noch erleben möchte: coole Klamotten kaufen, einen Sportwagen klauen, solche Sachen. Dabei merkt er schnell, dass Davids Leben an einem seidenen Faden hängt. Das ist zu viel Verantwortung für den Lebemann Lenny. Außerdem will David jetzt Mädchen kennenlernen, sich verlieben, wie soll Lenny das organisieren? Aber da hängt er schon fest in einer Freundschaft, so ernsthaft, so intensiv, so ausgelassen, als gäbe es kein Morgen – und das stimmt ja vielleicht.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Daniel Meyer und Lars Amend – erschienen auch als Buch: „Dieses bescheuerte Herz – über den Mut zu träumen“.  Es ist eine Tragikomödie – ein ernstes Thema, das aber gut ausgeht!
ab 26.07.2018 auch auf DVD erhältlich.

Hier gehts zum Trailer

Rock my heart – Filmstart am 28.09.2017

Ein herzkrankes Mädchen will mit dem Pferd „Rock my heart“ an einem Rennen teilnehmen:
Wie lebt man, wenn jeder Herzschlag der letzte sein könnte? Diese Frage begleitet die 17-jährige Jana ständig, denn sie lebt mit einem angeborenen Herzfehler. Und weil das nicht fair ist, riskiert sie immer wieder Kopf und Kragen. Sie will jeden Augenblick auskosten. Sehr zum Leidwesen ihrer besorgten Eltern, die sie zu einer rettenden, aber riskanten Operation überreden wollen. Doch Jana weigert sich. Als sie dem Vollbluthengst Rock My Heart begegnet, ändert sich für sie alles. Die beiden scheinen wie füreinander gemacht. Das schwarze Pferd ist wie sie: wild, ungezähmt, rebellisch und lässt niemanden an sich heran – außer Jana. Rocks Trainer Paul Brenner wittert seine Chance: Er überredet Jana mit Rock für ein wichtiges Galopprennen zu trainieren, um mit dem Preisgeld endlich seine Schulden abzubezahlen. Von Janas Krankheit hat er keine Ahnung – und Jana wird ihr Geheimnis bestimmt nicht preisgeben. Nur ihr Freund Sami weiß, welches Risiko sie eingeht. Für Jana, Paul und Rock beginnt mit dem Training ein großes Abenteuer: Aufregend, leidenschaftlich – und lebensgefährlich!

Trailer zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=mYgukZyHMRc

„24 Wochen“ Pränataldiagnostik – Entscheidung auf Leben und Tod

Eltern herzkranker Kinder wünschen sich:
Film „24 Wochen“ soll endlich Debatte in der Gesellschaft anstoßen!
Pränataldiagnostik: Entscheidung auf Leben und Tod

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