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Im stern-Artikel erzählen Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören:

Unter anderem berichtet Mandy Geierhos:
„Ich habe im Moment definitiv Angst um unsere Tochter. Noch viel mehr als sonst. Isabelle ist mit einem schweren Herzfehler zur Welt gekommen, sie hat nur eine Herzkammer, die rechte. Sie hat drei schwere Operationen am offenen Herzen hinter sich, war dabei an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Der Herzfehler konnte durch die Eingriffe soweit korrigiert werden, dass sie leben kann. Infektionen können für sie tödlich sein, egal ob sie eine Grippe oder Scharlach bekommt oder sich mit Corona infiziert.“

Kenth Joite, 29:
Ich lebe mit nur einem halben Herzen. Ich bin so auf die Welt gekommen. Ich war in meinem Leben schon unzählige Male im Krankenhaus, so auch vor kurzem wieder. Ich hatte wieder einen Eingriff an der Lunge, weil ich ständig Blut gehustet habe. Das alles ist die Folge meiner Grunderkrankung. Wir sind beide zur Zeit ziemlich eingeschränkt, Freunde und Verwandte kaufen für uns ein, verpackte Lebensmittel. Wir haben das Glück, dass wir in der aktuellen Situation so gut wie gar nicht raus müssen. Nur mit dem Hund sind wir noch unterwegs. Ich arbeite normalerweise ehrenamtlich für einen Rettungsdienst, demnächst wollte ich mich in einem Projekt des Bundesverbandes Herzkranke Kinder e.V. engagieren. Das ruht jetzt alles erst mal. Meine Frau und ich haben keine Panik, aber wir sind sehr, sehr vorsichtig.“

 

Ihr eindringlicher Appell an alle:
Bleibt zu Hause, riskiert nicht unsere Leben!