Seite auswählen

So geht es weiter

Vielen Dank an alle, die unsere Petition unterschrieben haben!
Wir sind von der Resonanz überwältigt. Dank der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer konnten wir unser ursprüngliches Ziel von 10.000 Unterschriften weit übertreffen.

Wir werden am 25.09. persönlich ca. 17.200 Unterschriften an den Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag Marian Wendt überreichen – zur Weitergabe an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Weil Krankenhausplanung Ländersache ist, werden wir sie zusätzlich an die Landesgesundheitsminister übergeben, in deren Bundesland OPs in Kinderherzzentren durchgeführt werden.

Herzkranke Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Vor allem, wenn sie dringend auf eine lebensrettende Operation am offenen Herzen angewiesen sind. Viele verzweifelte Eltern wandten sich an uns:

„… Aktuelle Operationsplanung zum Einkammerkreislauf: wegen ihrer eingeschränkten Lungenfunktion sind die Voraussetzungen eh schon nicht die besten. Im Herbst / Winter leidet sie gehäuft an Lungenentzündungen. Deshalb soll die vorerst letzte große Herz-Operation auf jeden Fall bald stattfinden. Sie kann nicht bis zum nächsten Jahr warten, weil es ihr einfach schon zu schlecht geht! Unser lange geplanter OP-Termin wurde spontan wenige Tage vorher abgesagt – trotz mittlerweile wochenlanger Antibiotikum-Gabe zur OP-Vorbereitung. Einen Alternativ-Termin gibt es noch nicht. Wir stehen nach langer Diskussion auf einer Warteliste. Das bedeutet, wir müssen flexibel und spontan genug sein, um nach dem Anruf einen Tag später im (weit entfernten) Herzzentrum anzukommen.“

ʺWir wurden acht Mal verschoben! Irgendwann kann man als Elternteil nicht mehr. Und meine Mutter saß hier einen Monat umsonst mit Verdienstausfall.ʺ

ʺDrei Mal wurde unser Termin zur Herz-OP unseres Kleinen abgesagt! Drei Mal haben wir ihn darauf vorbereitet, um ihm dann sagen zu müssen, dass es noch dauert. Drei Mal hatten wir die Koffer gepackt und dann kam die Mitteilung, dass wir doch nicht kommen können! Immer wieder alles mit den Arbeitgebern abklären und alles drum herum, als habe man nicht genug Sorgen!ʺ

Wir benötigen weiterhin Ihre Unterstützung!

Wir kämpfen – nicht nur mit dieser Petition – dafür, dass dieser Missstand ein Ende hat und dass

  • ausreichend Krankenpflegeschulen Nachwuchs ausbilden,
  • bereits qualifizierte Kräfte nach ihrer Familienzeit in die Pflege zurückkehren können,
  • Supervisionen und Kriseninterventionsprogramme dafür sorgen können, die Pflegenden vor Burn-out und „Berufsflucht“ zu schützen.

Um weiter gegen den Pflegenotstand vorzugehen, benötigen wir auch Ihre Unterstützung:
Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, den Pflegenotstand endlich anzupacken, um oft lebensbedrohliche Situationen zu vermeiden und das Leid der Kinder und deren Familien zu vermindern! 
Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Ihrer Hilfe Pflegende unterstützen können, damit herzkranke Kinder in Deutschland weiterhin sicher und gut versorgt werden. Jeder Beitrag zählt.